Kategorie: Erik Werenskiold

Kategorie: Erik Werenskiold

Erik Werenskiold war ein norwegischer Maler und Zeichner, der für seine naturalistischen und national orientierten Gemälde des Volkslebens in den 1880er Jahren bekannt war. Er ist auch für die Illustrationen zu norwegischen Volksmärchen von Asbjørnsen und Moe sowie für Snorres Königssagen bekannt. 1905 änderte er seinen Stil zu einem formal vereinfachten und dekorativen Stil, inspiriert von Paul Cézanne. Werenskiold wurde in Eidskog geboren und wuchs in Kongsvinger auf. Er studierte zunächst 1873 bei Julius Middelthun an der Kunstschule und später von 1876 bis 1877 bei Wilhelm Lindenschmit in München. Werenskiold war von der Überlegenheit der französischen Freilichtmalerei überzeugt, nachdem er 1879 eine Ausstellung von Charles François Daubigny in München gesehen hatte. Dies führte dazu Mit den Farben wurden Werenskiolds Bilder leuchtender und er begann, sich dem Naturalismus zuzuwenden. Werenskiold reiste 1881 nach Paris, um die französische naturalistische Kunst genauer zu studieren, und reiste bis 1885 jährlich dorthin. Werenskiold verbrachte Zeit in Norwegen, insbesondere in Telemark, wenn er nicht in Paris war. Hier schuf er seine modernen, realistischen Volkslebensgemälde und stellte Kinder und Menschen im Freien dar. Durch seine Darstellungen norwegischer Volkstypen und der Natur in Telemark galt er als Erneuerer der nationalen Malerei. Werenskiold war auch ein erfahrener Porträtmaler und malte viele charakteristische Porträts berühmter Norweger, darunter Bjørnstjerne Bjørnson, Edvard Grieg und Henrik Ibsen. Werenskiold war einer der bedeutendsten norwegischen Künstler seiner Zeit und hatte großen Einfluss auf die norwegische Kunst.