Kategorie: Niels Simonsen

Kategorie: Niels Simonsen

Niels Simonsen (1807–1885) war ein dänischer Bildhauer und Maler, der vor allem für seine Schlachtengemälde bekannt war. Mit 14 Jahren begann er an der Akademie der Schönen Künste zu zeichnen und erhielt später Privatunterricht beim Historienmaler JL Lund. Nachdem er 1828 die Silbermedaille gewonnen hatte, wandte er sich der Bildhauerei zu und erhielt einen Auftrag als Modellbauer. 1829 gewann er die große Silbermedaille für eine Modellfigur und später im selben Jahr die kleinere Goldmedaille für das Relief „Christus heilt die Kranken“, das noch heute im Charlottenborger Tor zu sehen ist. Nachdem Simonsen mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, entschloss er sich, von der Bildhauerei zur Malerei zu wechseln und hatte schnell Erfolg. 1833 stellte er zwei Werke aus, „Ein liegender verwundeter Krieger“ und „Ein Geizhals in seinem Haus“, die beide verkauft wurden und ihm Anerkennung und Geldpreise der Akademie einbrachten. Später malte er fleißig und verkaufte mehrere Werke, darunter das Altarbild „Christus mit den Jüngern in Emmaus“ und „Szene in der Kirche Unserer Lieben Frau bei der Einführung von Thorvaldsens Christus in Marmor“.