Kategorie: Lucas de Cranach

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Kategorie: Lucas de Cranach

Geboren 1472 in Kronach, gestorben 1553 in Deutschland. Lucas Cranach war Maler, Kupferstecher und Holzschnittkünstler. Er wurde nach seiner Geburtsstadt Kronach Cranach genannt und war Schüler seines Vaters. Er arbeitete hauptsächlich in Wittenberg, ab 1504 als Hofmaler des Kurfürsten von Sachsen. Er unterhielt eine große Malerwerkstatt auch für Dekorationsarbeiten. Die frühesten bekannten Werke stammen aus den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts: die Kreuzigungsbilder im Schottenstift in Wien und der Alten Pinakothek in München, Ruhe auf der Flucht nach Ägypten (1504, Berlin), Das Martyrium der Heiligen Katharina (1514, Gemäldegalerie). , Dresden). Als enger Freund Martin Luthers fertigte er mehrere Porträts des Reformators und seiner Familie sowie Holzschnitte für Luthers Übersetzung des Neuen Testaments im Jahr 1522 an. Außerdem fertigte er allegorisch-religiöse und moralisierende Bilder sowie Abendmahlsdarstellungen mit dem Hausstand an Reformatoren als Vorbilder für die Apostel. Cranach führt die deutsche Malerei der Spätgotik fort, doch unter dem Einfluss des Venezianers Jacopo de Barbari und der niederländischen Renaissance erlangte er einen eher klassischen Stil mit glatteren und runderen Formen, wie z. B. „Die nackte Venus“ (Eremitage, St. Petersburg). Dennoch ist sein Stil linear, oft mit stark kontrastierenden Farbflächen. Spätere Bilder können als deutscher Manierismus bezeichnet werden. Er liebte es, mit einem Drachen zu signieren, und bei vielen seiner Bilder wurde versucht, sie anhand der Form des Drachen zu datieren. Ab etwa 1530 arbeiteten die Söhne Hans und Lucas gemeinsam mit ihrem Vater. Die Produktion in großen Werkstätten machte es schwierig, Cranachs eigene Werke zu unterscheiden. In der Kirche von Larvik hängt ein Bild, das Jesus und die kleinen Kinder darstellt, ein Motiv, das in acht weiteren Variationen bekannt ist und teilweise von seiner Schule ausgeführt wurde. Die Nationalgalerie in Oslo besitzt zwei Bilder aus Cranachs Werkstatt, vom Goldenen Zeitalter (Garten der Liebe) und einer schlafenden Nymphe.