Kategorie: Johan Fredrik Eckersberg

Kategorie: Johan Fredrik Eckersberg

Bildender Künstler, Maler Geboren 1822 in Drammen, Drammen, gestorben 1870 in Sandvika, Bærum. Johan Fredrik Eckersberg war ein norwegischer Maler, der vor allem für seine Darstellungen des Hochgebirges bekannt war. Im Jahr 1843 wurde Eckersberg Schüler von Johannes Flintoe an der School of Design. Im Sommer 1846 reiste er mit Hans Gude und August Cappelen in Gudbrandsdalen und Jotunheimen, wo er einen entscheidenden Eindruck von der norwegischen Bergnatur gewann, und folgte ihnen im Herbst nach Düsseldorf. Zwei Jahre lang war er hier Schüler von Johann W. Schirmer. Ab Frühjahr 1848 arbeitete er in Oslo, wo er Landschaften malte, Legenden und Märchen von Asbjørnsen illustrierte und eine Reihe von Zeichnungen für Chr. Tønsbergs Pläne lieferte, insbesondere für norwegische Nationalkostüme (1852). Von Tuberkulose bedroht, hielt er sich 1852–1854 auf Madeira auf, und einige seiner Landschaften von dort wurden 1855 in Farblithographie unter dem Titel Views of Madeira veröffentlicht. Nach einem weiteren Aufenthalt in Düsseldorf in den Jahren 1854–1856 ließ er sich in Oslo nieder und gründete dort 1859 eine Malschule, die für das erwachende heimische Kunstleben von großer Bedeutung wurde. Nach seinem Tod wurde die Schule von Morten Müller und Knud Bergslien übernommen. Eckersberg ist in erster Linie der Porträtator des Hochgebirges. Nach einer romantischen Jugendperiode, beeinflusst von Gude und Cappelen, fand er zu einem nüchternen, realistischen Landschaftsstil, der vor allem in Zeichnung und Komposition seine Stärken hat. Die Nationalgalerie in Oslo besitzt zwei seiner Hauptwerke, From Valle in Setesdal (1852) und From Jotunheimen (1866), sowie zehn kleinere Landschaften.