Kategorie: Anders Zorn

Kategorie: Anders Zorn

Anders Zorn war ein schwedischer Künstler, der als Maler, Grafiker und Bildhauer arbeitete. Er wollte zunächst Bildhauer werden, wechselte aber schnell zur Aquarellmalerei, als er zwischen 1875 und 1881 an der Kunstakademie in Stockholm studierte. Auf Reisen in südlichere Regionen in den 1880er Jahren schuf er eine Reihe von Aquarellen, die von Licht und Licht erfüllt waren Tapferkeit (Sigøynersmie 1885 und Im Hafen von Algier 1887). Er malte auch viele Motive aus seiner Heimat, manchmal mit realistischen Details (Unser tägliches Brot im Jahr 1886), manchmal mit einem Schwerpunkt auf Lichteffekten und Reflexionen (Bølgeskvulp im Jahr 1887). 1887 begann er mit Ölfarben zu malen. Zorns starke Verbundenheit mit seiner Heimatstadt und sein Interesse an volkskulturellen Werten kommen in Gemälden wie „Kirchenprozession in Mora“ und „Brotbacken“ aus dem Jahr 1889 zum Ausdruck, insbesondere in „Mittsommertanz“ aus dem Jahr 1897, das mit breitem, impressionistischem Pinsel gemalt ist. Ein Sommeraufenthalt in Dalarö im Stockholmer Archipel im Jahr 1887 führte ihn in seinen beliebtesten Themenkreis ein: blonde, leuchtende weibliche Akte vor einem Hintergrund aus frischem Gras, glitzerndem Meer und roten und grauen Felsen (Sommer 1887, Une première und Ute 1888, Im Archipel (Nationalmuseum) und Frileuse im Jahr 1894). Zorn war auch ein talentierter Porträtmaler mit der Fähigkeit, charakteristische Situationen oder Bewegungen einzufangen (Coquelin Cadet im Jahr 1889 und En skål i Idun im Jahr 1892), und er erlangte bald internationalen Ruhm und wurde mit Aufträgen überhäuft. Er hatte viele Bewunderer in den Vereinigten Staaten, darunter Isabella Stewart Gardner, die er 1894 porträtierte. Zorns Radierungen, die oft Motive seiner Gemälde aufgreifen, sind technisch herausragend, und unter seinen Skulpturen steht Nymfe og faun (1895) vielleicht an erster Stelle. In Mora steht seine Statue von Gustav Vasa (1903) und vor der Kunstakademie in Stockholm steht seine Brunnenfigur Morgenbad (1907). Zorns brennendes Interesse an seiner Heimatstadt und seinem kulturellen Erbe kommt in seiner umfangreichen Sammeltätigkeit zum Ausdruck, die die Grundlage des Zorn-Museums in Mora (eröffnet 1939) bildet. Er war auch Mesén und gründete 1907 unter anderem eine Volkshochschule in Mora. Seine autobiografischen Notizen wurden 1982 veröffentlicht.