Kategorie: Paul René Gauguin

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Kategorie: Paul René Gauguin

Paul René Gauguin war ein norwegisch-dänischer Künstler, der in Kopenhagen als Sohn eines dänischen Vaters und einer norwegischen Mutter geboren wurde. Er verbrachte seine Kindheit in Norwegen und erhielt seine ersten Schuljahre in Oslo. Als Jugendlicher ging er nach Frankreich, wo er am Lycée Corneille in Rouen Artium studierte. Nach einer kurzen Zeit als Journalist und Korrektor bei Dagbladet reiste er nach Europa, wo er erfolglos nach Arbeit suchte. 1932 ließ er sich auf Ibiza nieder, wo er fast drei Jahre lebte. Hier lebte er von der Hand in den Mund, fischte, tauchte, fing lebende seltene Fische für Zoos, bemalte Gläser und Vasen für Touristen und schnitzte Namen für Skier in Holzbretter. Gauguin mied Kunstschulen und Akademien, begann aber dennoch in Barcelona zu malen und setzte seine Tätigkeit in Paris fort, wo er eine Zeit lang mit Picasso an seinen Töpferarbeiten arbeitete. Sein erstes Werk wurde auf der Herbstausstellung 1936 gezeigt. Gauguin nahm als Reporter am Spanischen Bürgerkrieg teil und war auch am Krieg in Norwegen beteiligt, sowohl als Soldat als auch als Widerstandskämpfer. Er verfügte über ein ausgeprägtes Sprachtalent und übersetzte bedeutende Autoren ins Norwegische. Von 1939 bis 1945 war er Theatergestalter am Unge Trøndelag Theater. Außerdem realisierte er Theaterdekorationen für das Königliche Theater in Kopenhagen, für das Nationaltheater in Oslo und für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Gauguin hatte einen ständigen Wohnsitz in Tessebølle auf Seeland, wo er eine Werkstatt einrichtete. Bekannt wurde er durch seine Holzschnitte, die er 1936 auf Ibiza zu schnitzen begann. Seine Kunst wurde von den visuellen Eindrücken beeinflusst, die er in Südfrankreich und auf den Balearen erhielt, und die Vögel, Fische und Insekten wurden oft auf seltsame Weise kombiniert . Gauguins politisches und gesellschaftliches Engagement kam am deutlichsten in Barcelona 1937 zum Ausdruck, einem straff komponierten Bild mit strenger Farbharmonie. Dieses Engagement erschien später kryptischer und mehrdeutiger. Gauguin wurde zum Innovator auf dem Gebiet des Farbholzschnitts und schuf neue Methoden und Kombinationen, die für mehr Vielfalt in der Bildfläche sorgten. In seinen besten Bildern war ein echtes und persönliches künstlerisches Engagement präsent. Gauguin starb während einer Reise nach Spanien im Jahr 1976, fand jedoch in den 1977 posthum veröffentlichten Gedichten einen weiteren gültigen Ausdruck seines künstlerischen Geistes.